31.1.13

WHITE NOISE


Wonderful pictures and just such true words.
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With these pictures and words in our minds we need to go  - hide in the snowy mountains for a while - 
arrange some thoughts and dreams - listen to mother nature - breathe in freshness - follow the passion - 
find some pow - clear the head - … - feel alive.

30.1.13

ULRIKE HEYDENREICH

Photos via CONRADS

Fascinated by the artworks of the German artist Ulrike Heydenreich.

29.1.13

HOME

Photos by MATIMUK

to be 

loved
familiar
warmed
satisfied
welcome
understood
....

at any time
is a privilege

___

that´s home

28.1.13

WINTERWUNDERGRAU

Photo by MATIMUK / FANNY VALENTIN

So. Schon wieder etwas Unglaubliches. Schon wieder etwas (eigentlich) Freudiges. Schon wieder etwas, was uns doch ein bisschen Angst macht. Schon wieder etwas zu gewinnen für Euch.

Zur Zeit geht alles ein bisschen schnell. Zu schnell (auch mit MATIMUK). Es wird Zeit für eine kleine Pause - bald. Kopf und Körper verlangen danach. Die Sehnsucht nach Berg und Freiheit sowieso und immer. Bevor es soweit ist seid Ihr noch einmal dran (dazu am Ende dieser Zeilen)

Dieses Foto da oben, schüchtern eingeflochten in einen Frage-Foto-Freitag von der lieben Steffi hat uns vor einiger Zeit unheimlich viele Besucher beschert. Ok, es ist nicht schlecht, aber auch nicht so aussergewöhnlich gut. Ein ganz normaler Wintermorgen. Heute sieht es genauso aus. Morgen wohl wieder. Gestern sowieso. Vielleicht ist das auch normal in der 'Blogwelt' (dass alles so schnell geht), keine Ahnung. Hier dennoch Überwältigung und zugeben auch ein bisschen Irritation an welchen Orten die morgendliche Unordnung überall aufgetaucht ist und es noch immer tut. Es bleibt uns freudig zu Danken für die Begeisterung an diesem ganz alltäglichen Moment.     
















……


Und nun zum Sahnehäubchen. Ein paar Worte (mit Absender) unter dem Winterwundergrau genügen und Ihr erhaltet mit ein bisschen Glück Post von der lieben Melanie, die ganz wunderbar schlichte Dinge unter dem Namen Petersen kreiert. Zum Beispiel - passend zum Bild - ein handgenähtes Kissen aus Sweatshirt-Jersey (Neon Disco). Und genau dieses wird auch in der Glückspost sein. Na, ist das was? Wir finden ja und sagen tausend Dank liebe Melanie Petersen. Dieses Mal müsst Ihr schnell sein: der Lostopf schliesst am 31. Januar 2013 (24:00 Uhr) seinen Deckel (ein anderer heute um Mitternacht).
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Habt es gut und warm!

25.1.13

STEPANINI

Photos via STEPANINI

Mein Inneres sagt mir die Gabe zu haben Menschen zu erkennen, die es gut mit mir meinen und diejenigen, die es nicht gut mit mir meinen. Seit jeher öffne ich mich sehr zaghaft und bedacht Fremden gegenüber. Immer abwartend. Lieber einen Schritt zurück als einen Schritt nach vorne. Manchen gar nicht, nein. Freundlich bleiben sollte man zu jedem (meistens). Zu den einen hält man eben freundlich Distanz, andere schliesst man in sein Herz. Bin ich ehrlich, dann wiegt die Schale mit Distanzmenschen sehr viel mehr als die Schale mit den Herzmenschen. So bin ich halt. Ma sagt ab und an mit spitzem Unterton 'na, ist der/die wieder durch dein Screening gefallen'. Gut. Was soll ich tun? … Mein Bauchgefühl würde Stephanie sofort in die Herzschale legen, obwohl ich sie nicht einmal kenne. Wen ich kenne ist Stepanini und bei jedem Klick an ihren Ort habe ich das Gefühl die Wohnung einer guten Freundin zu betreten. Würde ich mir ein Haus mit dem ein oder anderen Blog in Form von Räumen vorstellen, dann würde es einen bunten Partykeller geben, einen dezenten Eingangsbereich, einen riesengrossen atmosphärischen Raum zum Schmausen, eine Küche für  mindestens sieben Köche, einen Raum mit alter hölzerner Werkbank zum Werkeln, einem rosigen Raum für Mädchen, einen Raum mit Nordlicht zum Malen, einen Raum voll mit Büchern und einen mit Papier. Einen Garten, so wild und gar nicht bunt, zu diesem orientiert sich ein weiterer Raum dessen Fenster bis zum Boden gehen, weit zu öffnen ins wilde Grün und darin nur ein einsames Piano. … Und ganz oben, versteckt unter dem Dach findet man eine kleine lauschige Stube, schlicht und fein, einen Ort der den letzten Sonnenschein empfängt und dort würde ein nachdenkliches Mädchen sitzen und lesen - Stepanini.

Wieso ich das alles schreibe? Weil es (für mich) genauso ist. Weil Stepanini ein kleiner geheimer Ort ist, ein Ort der Ruhe, zum alleine sein. Ein Ort der Reflexion über die schönen, aber auch unschönen Dinge des Lebens. Hier findet man schwere Gedanken, Worte die einen fordern im Einklang mit Bildern, in die man am liebsten hinein kriechen, dort Kaffee trinken, vielleicht auch einfach mal weinen möchte. Ein Ort der berührt, anstösst und vorantreibt. Ein Ort von dem es viel zu wenige gibt. So. Jetzt ist er nicht mehr ganz geheim. Schon lange wünsche ich mir, dass mehr Menschen den Weg zu Stepanini finden. Lauft los, schaut hin, aber seit bitte schön leise und Du liebe Stepanini bleib genau so - bitte!

Habt ein gutes Wochenende. … Hier geht es mal wieder in die Berge - richtig - aber dieses Mal nicht nur aus Freude. … Passt gut auf Euch auf!
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23.1.13

...

Photos by MATIMUK

sometimes it is better 
to let the loved one alone 
for a while
___

waiting at home
cook a solace soup
until he comes home

21.1.13

VIERUNDDREISSIGTAUSENDNEUNHUNDERTUNDDREIUNDACHTZIG

Photo & work by MATIMUK

Sprachlos über diese Zahl. Nicht nur ein bisschen. Trotz Auszeit und Gesichtsbuchverweigerung hat es hier bereits 34'983 Klick gemacht. Es werden mehr, immer mehr. Die fünf Kontinente haben uns (wie auch immer) gefunden. MATIMUK, ohne Plan, ohne Konzept, einfach so, aus dem Bauch heraus. Beinahe ein bisschen verängstigt sagen wir:

DANKE 
GRACIAS
GRAZIE
KIITOS
MERCI
OBRIGADO
TACK
TAK
TAKK
THANK YOU

Nicht zuletzt an all diejenigen, die bei sich einen Pfad zu uns gelegt, sowie uns hier und da in ihre Beiträge eingewoben oder gar einen ganzen gewidmet haben - merci! Anlass genug ein kleines Dankeschön auf den Weg zu bringen. Ein Bergtuch (ein Meter im Quadrat in Baumwollseide) für den Hals, den Kopf, die Wand, was gefällt, was einfällt. Zugegeben, der Berg auf Stoff war ein Wunsch von Tis Mama. Ein erster Druckversuch hat so gefallen, dass es nun zwei davon geben soll. Eines für die Mama, eines für Euch. Ein paar Worte mit Anregungen und Kritik (harte davon sind wir gewohnt, also bitte raus damit) genügen, um in den Lostopf zu fallen. Ist MATIMUK zu wirr, mal Deutsch, mal Englisch, mal beides? Konzeptlos, unlogisch kategorisch. Mal dies, mal jenes (Architecture, Design, Fashion, Food, Photo, Living, etc.). Wild und frei eben (wie Katja einst so schön über uns unter die Neujahrswünsche schrieb). Nicht, dass wir uns in eine Schublade stecken lassen möchten - ganz und gar nicht - aber interessieren tut´s uns trotzdem. Gerne würden wir Euch alle beschenken, bekochen, (ein bisschen) beschwipsen. Leider unmöglich (oder?). Aber soviel sei verraten, bald gibt es noch ein, zwei weitere Überraschungen. Habt vielen Dank für Eure ehrlichen Worte und treuen Besuche. Von Herzen - sprachlos - wirklich wahr - Punkt.

ALLE WORTE - GUTE WIE SCHLECHTE - DIE UNS BIS ZUM 28.01.2013 ERREICHEN NEHMEN AN DER VERLOSUNG TEIL UND VERGESST BITTE NICHT, DASS WIR EUCH IM GLÜCKSFALL AUCH ERREICHEN MÖCHTEN!!!

18.1.13

RETROSPEKTIVE

Photo by MATIMUK

Heute mal wieder auf die letzten Sieben zurück (und ein wenig nach vorne) geschaut. Geprägt von Dziga Vertov, kulinarischen Genüssen und (goldenem) Schnee von den lieben Freundts.

Gehört: viel zu lange nicht - The Cinematic Orchestra.
Getan: gepackt und gebacken für 'geplant'.
Gegessen: gesalzene Butter, Ziegencamembert und Bündner Bienenhonig, in genau dieser Reihenfolge geschichtet auf ein Walliser Roggenbrot.
Getrunken: jeden Morgen eine Grünschale.
Gefreut: dass Ma seit vier Monaten nicht mehr raucht.
Geärgert: dass ich es trotz Zeit nicht täglich zum Laufen und Yoga geschafft habe.
Gelacht: über die 'Menüvorschläge' fürs Wochenende von D.
Geplant: am Wochenende mit lieben Freunden und Ma in die Berge - gleich.
Gewünscht: dass manche Menschen ein bisschen weniger egoistisch, dafür ein bisschen mehr hilfsbereiter sind (bin aber auch alleine zum Ziel gekommen).
Gekauft: zwei Lups.
Geklickt: Schnee und viel zu oft die neu entdeckte Sammelleidenschaft.

Habt ein gutes - nein, ein sehr gutes - Wochenende!
___
ti

16.1.13

WINTER LIGHT

Photos by MATIMUK

warm light, 
cold air
___

contentedness 
after riding a lot of pow

14.1.13

SCHNEEWEISS

Photos via 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10

draussen flöckelts
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zart wie eine Flocke
ein Eisberg auf dem Tisch
schlichtes Hell für graue Wintertage
einfach Island
feinstes Leinen fürs Winterbett 
Maronen versteckt im Winterkuchentraum
warmes Getränk in eisweissem Gefäss
einfach mal Eisberge von der Decke hängen lassen
heute wärmt Ti dieses Weiss
Wochenendweiss von uns für Euch

10.1.13

KULINARISCHES ERBE

Photos by MATIMUK

Die traditionelle Bescherung in der Stillen Nacht mit Eltern, Geschwistern, Geschwisterkindern und mittlerweile leider ohne die grossen Eltern, die meinigen ging der Bescherung für Zwei am zweiten Tag nach dieser voraus. Grosse Gaben türmen sich nie unter dem elterlichen Baum. Hat das Christkind etwas Passendes im Sinn ist es schön und gut. Wenn nicht gibt es lieber Kleines statt Unsinniges. So war es immer. Und so soll es sein. In dieser Nacht passte es gut. Sehr gut. Ich wurde nicht nur ganz wunderbar beschenkt, ich habe mindestens ebenso wunderbar geerbt.

Drei Päckchen im rechten Winkel lagen für mich unter dem Christbaum. Allesamt von meinen lieben Eltern. Form, Gewicht, Gefühl lassen jeweils ein Buch erahnen. Architektur, Kunst, Philosophie, Photographie… Das Oberstübchen geht voller Vorfreude die Bücherwünsche durch. Von klein nach gross, peu à peu, wie immer. Das erste vom Papier befreit. Ein Kochbuch meiner Ururgrossmutter von 1855. Fettig klebrig schön. Darin - durchatmen - weitere Schätze. Handgeschriebenes von anno dazumal. Schwer lesbar, unsagbar, beeindruckt. Ganz in Gedanken wird das nächste Papier gelöst. Ein bisschen jünger. 1928. Diesmal ein Buch für die Küche meiner lieben Grossmutter. Wieder fettig klebrig schön. Wieder handgeschriebene Schätze mehrere Genrationen. Wieder freudige Sprachlosigkeit. Diese alten gelben Seiten waren mir verschwommen aus meiner Kindheit bekannt. Nach ihrem Tod verschwanden sie irgendwo. Als ich kam war vieles nicht mehr da wo es einmal war. Immer Angst vor einem nein fragte ich nie danach. Und jetzt sind sie da. In meinen Händen. Meins. Was kann jetzt noch kommen? Das letzte gebundene Etwas wird langsam ausgepackt. >Das kulinarische Erbe der Alpen<. Allein der Titel wie für mich gemacht. Der Vorgänger mit dem Käse mir wohl vertraut. Von diesem gehört, vor einigen Wochen hier und da ein kurzes Filmchen darüber gesehen. Im vordersten Hinterkopf abgelegt es bald einmal im Laden zu blättern und jetzt schon meins. Der Bayerische Rundfunk der gute machte mir zudem eine Freude. Letzte Woche zufällig dort noch einen Teil der wunderbaren Reportage darüber gesehen. Was für ein Fest. Danke liebes Christkind. 

…… 
Quittengelee.
"Man reibt ein Dutzend Quitten auf dem Reibeisen bis auf das Steinige, preßt sie fest durch ein Tuch, schüttet den Saft dann in einen Hafen, läßt ihn über Nacht stehen, und gießt den andern Tag das Helle davon. So viele Schoppen Quittensaft man hat, so viele Pfund Zucker thut man nun in eine messingne Pfanne, schüttet einen starken halben Schoppen Wasser darüber, kocht ihn, bis er sich kurz vom Löffel wirft, thut den Quittensaft und die in ein zartes Tüchlein gebundenen Quittenkerne hinein, siedet ihn unter fleißigem Schäumen 1/2 Stunde, und gießt die Gelee, wenn sie, auf einen zinnernen Teller getropft, folglich gesteht, in ein Porzellangeschirr, worin sie sich ein Jahr lang gut erhält." (Originaltext)

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Habt ein glückliches Wochenende!
Auf in die Berge,
es wird frischen Schnee geben - jawohl!
ti

8.1.13

FOR TWO

Photos by MATIMUK

somewhere secret
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little gift giving
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Brixton hat
Burton hat 

7.1.13

ZURÜCK IM NEUEN JAHR

Photos by MATIMUK

Fünfzehn und ein Tag(e) Berge, Schnee, liebe Menschen. Frei sein. Einsam, zweisam, gemeinsam. Nass grau. Weiss glänzend. Leise tönend. Friedlich turbulent. Ursprünglich köstlich. Bodenständig fein. Zu kurz - wie immer. Unsagbar schön - wie immer. Für immer - die Alpen. Erreichbarkeit adieu. Keine Minute an hier, die Stadt gedacht. Gedanken und Herzen irgendwo da draussen im felsigen Weiss.

Der ganz grosse Weihnachtsschnee blieb leider aus. Der Neujahrsschnee hatte auch noch nicht so recht Lust. Hoch oben wurde dennoch der ein oder andere pulvrige Hang gefunden, genossen. Sonst blieb der Lift und ein bisschen Hüpferei. Frische Luft, rote Backen, klarer Kopf, blaue Zehen, ebensolche Flecken, kalte Nasen, Wintersprossen, Zufriedenheit, Freudenbäuche, Demut. Der Winter hat erst begonnen. Nun werden Sehnsüchte gestillt bis weit in den April hinein (ist Frau Holle gnädig Mai und ein bisschen Juni inklusive). Die freien Tage gehören den Bergen, dem Schnee, der Natur, uns.

Für Euch (und uns) wünschen wir uns ein wunderbares Zweinulleinsdrei. Friedlich fröhlich soll es sein, wenige Sorgen soll es Euch bringen, dafür umso mehr Gesundheit und Geniesserei, den ein oder anderen Traum soll es Euch erfüllen (aber niemals alle), Glücksmomente soll es für Euch bereit halten, ebenso unerwartete Freuden und Euren Blick für die kleinen schüchternen Dinge, die einen so froh machen können soll es verfeinern. Eine wirklich echte Schneeflocke, warm aufsteigender Dampf von Kaffee, Regentropfen die langsam bedacht entrinnen, das Ziehen in der Nase beim Entfachen des Ofenfeuers, welches am Morgen die zapfige Stube mit sanfter Wärme erfüllt, eine morgendliche Faltenlandschaft, eine störrische Haarsträhne (die eigene oder die des anderen), die Ruhe am Morgen, die blaue Stunde am Abend, der Duft des Winters (des frühen Jahres, des Sommers, der goldenen Zeit), das Pfeifen des Windes im Ofenrohr, Holzglanz, ein Sonnenstrahl der Grau durchbricht … - ach Ihr wisst schon. Wir sind gespannt auf Euch und uns. Ein charmant feines Jahr für alle!

Und unsere alten Worte bleiben auch im neuen Jahr:   H A B T   E S   G U T !
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ma+ti